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Das Leuchten der SterneVor einiger Zeit sprach ich mit
"Sieh mal genauer hin- es gibt immer auch Sterne in Deiner Umgebung- Du solltest Dich an ihnen orientieren" So ähnlich hat er es formuliert.
Nun habe ich eine ganze Weile darüber nachgedacht und festgestellt:
Viele Sterne sind gar keine Sterne, sondern lediglich reflektierende Himmelskörper.
Mal im Ernst: Wer will sich schon an Etwas orientieren, das selbst auf das Licht
Okay- für Menschen ist der Unterschied nicht immer sofort mit bloßem Auge wahrnehmbar. Es leuchtet- gut.
Es gibt sie, die aus sich selbst leuchtenden Sterne- ohne Frage.
Aber das sind nicht automatisch die, die am
Beweise gefällig?
Extreme Helligkeit durch Methangeysire?
Da Xena kleiner ist als zuvor angenommen, aber vergleichsweise hell, muss der Planet eines der am stärksten reflektierenden Objekte im gesamten Sonnensystem sein, so die die Meinung der Astronomen. Das einzige noch stärker reflektierende Objekt ist Enceladus, der geologisch aktive Eismond des Saturn, dessen Oberfläche ständig durch aktive Geysire verändert wird und dadurch immer mit frischem weißen, hochreflektierenden Eis bedeckt ist. Die starke Helligkeit von Xena könnte, so die Annahme der Astronomen, durch frischen Methanfrost auf ihrer Oberfläche hervor gerufen sein. Möglicherweise hatte der Himmelskörper eine methanhaltige Atmosphäre, als er noch näher an der Sonne kreiste, aber als er auf seine jetzige, weiter außen liegende Umlaufbahn schwenkte, gefror diese Atmosphäre und es bildete sich das Methaneis. Eine andere Möglichkeit bestünde darin, dass Xena “undicht” ist und ständig Methangas aus dem wärmeren Inneren des Himmelskörpers austritt. Wenn dieses an die kalte Oberfläche gelangt, gefriert es sofort und bedeckt so Krater und andere Landschaftsformen mit einer nahezu gleichförmigen weißen Schicht. Ergo:
Selbst bei Himmelskörpern ist die extreme Helligkeit Nichts als heiße Luft !
Wenn die Lichtquellen nicht mehr da sind, was bleibt dann übrig, vom schönen Schein? Hmmm.....
Und was habe ich daraus gelernt?
Ich vermeide zukünftig (und gegenwärtig) die hell leuchtenden Jeannie und die Zeugen Jehovas ☻Ein Morgen wie viele Andere:
Meine Freundin Jeannie und ich führten ein entspanntes Telefongespräch.
Wir scherzten, wir lachten, wir lästerten über die aktuellsten DSDS- Kandidaten... Also ein ganz normales Donnerstagmorgen-beste-Freundinnen- Telefonat.
BIS:
Tjaaaaaaaa, bis Jeannie hörbar nach Luft schnappte und sich anscheinend augenblicklich auf den Boden warf.
Ich nahm lediglich noch ein gedämpftes "Oh nein, oh nein, Scheiße" wahr und fragte, was denn los sei.
Sie wisperte mir ein "Ich muss mich verstecken, es ist jemand an der Tür" zu.
"Wer?" flüsterte ich zurück und mein Herz klopfte laut vor Aufregung.
"Die Zeugen Jehovas" meinte meine eigentlich recht taffe, mitten im Leben stehende, völlig abgeklärte Freundin.
"Pssscht- die hört dich" Jeannie lauschte ängstlich in Richtung Haustür. Nach minutenlangem Ausharren in ihrem Versteck wagte sie einen Blick in ihren Flurspiegel. Dort sah sie einen Hut und ein paar Haare darunter.
Mehr war auch nicht nötig um ihr klar zu machen:
DER FEIND LAUERT NOCH!!
Nach weiteren endlosen Minuten stellte Jeannie fest: Die "Dame " schaut durch ihr Küchenfenster!!
Ach, wäre doch nur die Scream-Maske ihres Sohnes greifbar
Diese Szene malten wir uns flüsternderweise aus, bevor Jeannie einen Warn- Anruf bei ihrer Freundin in der Nachbarschaft tätigte...
Da sieht man es doch wieder:
Sekten nehmen merkwürdigen Einfluss auf unser Verhalten !!!
Definitionen......von Freundschaft:
Wer mich kennt, kennt auch meine Einstellung zu dieser Thematik.
Ich habe mich mehrfach eingehend darüber ausgelassen und diejenigen, die es betrifft (nämlich meine Freunde) brauchen sicher keine Wiederholung*ggg
Viel interessanter finde ich es derzeit, die ENTWICKLUNG von Freundschaften genauer zu beleuchten.
Manche Freundschaften entwickeln sich einfach so- ohne viel "beziehungsarbeit" hat man plötzlich einen Freund mehr. Still, fast schon unbemerkt, gibt es ihn/ sie plötzlich in Deinem Leben. Bereichernd, wichtig- nicht mehr wegzudenken.
Dann wieder gibt es Freundschaften, die eine gewisse Zeit brauchen, um sich zu entwickeln.
Letztere sind sicherlich die augenscheinlich erst einmal anstrengenderen.Um eine solche beginnende Beziehung aufrecht zu erhalten, braucht man Geduld. Die Fähigkeit, sich selbst ein Stück zurückzunehmen. Zuhören, reflektieren sind Grundvorraussetzungen. Sich immer wieder austauschen. Den Anderen, und die Dinge, die er von sich preisgibt mit Respekt behandeln. All' das ist sicher anstrengend - aber:
In den allermeisten Fällen sind es genau diese Freundschaften, die eine gewisse Tiefe entwickeln. Die sich weg-entwickeln von den sonst üblichen Oberflächlichkeiten. Diese Beziehungen sind es - bestenfalls- die Dich WIRKLICH berühren.
Man sollte glauben, dass GERADE eine solch innige, zwischenmenschliche Beziehung sehr stabil ist.
Nein- ist sie nicht.
Emotionale Nähe ist etwas, wovor viele Menschen Angst haben. Sie macht verletzlich. Viele Menschen sind so gefangen in sich selbst- so beschäftigt mit ihren persönlichen Selbstschutzmechanismen-, dass sie mit wirklicher emotionaler Nähe nicht zurecht kommen.
Für die Freundschaft bedeutet das:
Entweder ist (inzwischen) Vertrauen die Basis- oder die Beziehung wird sich wieder auseinander entwickeln.
Da werden dann unter Umständen auch völlig an den Haaren herbeigezogene Begründungen genutzt, um die Freundschaft zu beenden... Dinge werden bewusst negativ ausgelegt, Situationen verdreht, haltlose Behauptungen aufgestellt - Alles nur, um die fürs eigene Unterbewusstsein nötige Distanz wieder herzustellen.
Das ist bedauerlich, aber nicht zu ändern- denn:Vertrauen kann man nicht erzwingen. In diesem Sinne: Mach's gut Stefan
Dann gibt es noch Freundschaften, die sich weder "ergeben", noch "entwickeln".
Das sind diejenigen, die über lange Zeit reifen- vergleichbar mit einem großen Käse: Der braucht auch eine Weile um zur vollen Reife zu gelangen- und unterm Strich bleibt er ein stinkender Haufen Materie*g
Oder anders ausgedrückt: Es gibt Menschen, die sich "Freunde" nennen - solange Du ihnen und ihren (gerade aktuellen und wie auch immer gearteten) Bedüfnissen gerecht wirst.
Letztere erkenne ich inzwischen recht schnell...
Wenn ich heiße Luft will, stell'ich meinen Fön an
Schön- und viel zu selten...Mit verklebten Augen suchte ich die Digitalanzeige meines Weckers an der Zimmerdecke. 10:00 Uhr flimmerte es mir unbarmherzig entgegen.
Nun könnte man meinen, 10:00 Uhr wäre eine menschliche Zeit....Ist es auch- wenn man nicht bis 2:00 Uhr morgens Möbel gerückt hat, und bis 3:00 Uhr mit
Jedenfalls schaffte ich es mühsam, meine geschwollenen Augen aufzumachen. Als ich mich gerade darauf konzentrierte, meine schweren Lider auch offen zu halten, klingelte es.
Oder vielmehr: Es krächzte .... ( meine Klingel hat seit geraumer Zeit einen Wackelkontakt, und wie vieles Andere steht auch das nach wie vor auf meiner Liste der zu erledigenden Dinge- das ist die Stelle,die kaum noch zu entziffern ist, da die Tinte bereits verblichen ist
Mit wirren Haaren und Schlaf in den Augen schleppte ich meine verbeulte rote Jogginghose und mich zur Tür. " Wer immer da ist wird gleich umfallen, falls ich aus dem Mund tatsächlich so rieche, wie ich befürchte.
Ist ja nicht so, dass ich nicht wusste, das sie kommen würde. Aber peinlich wars doch, dass ich quasi verpennt hab'
Grosse Freude, kurze Begrüssung, schneller Kaffee, lange Dusche- und dann los in die Stadt.
Jeannie kannte die Kölner Seilbahn noch nicht- und ich nicht ihre Höhenangst *g
Nach etlichen " Scheisse", "Oh, is das hooooooch", "AHHHH" , "Ich **** mir in die Hose", "HILFE", "ICH BIN EIN STAR, HOLT MICH HIER RAUS" überstand sie aber auch das *g (Ich hab' übrigens noch nie soviel gelacht, in dieser Seilbahn)
So bummelten wir also durch den Rheinpark in Richtung Dom ( diesmal fand ich auf Anhieb den richtigen Weg, Uli- und siehe da: Das ist weder weit, noch kompliziert
Nachdem Jeannie die obligatorischen Hohen-Zollern-Brücke mit Dom- Fotos geschossen hatte, stürmten wir zunächst mal im Bahnhof einen Buchladen.
Erstaunlich schnell legten wir uns fest und verließen den Laden mit befriedigender Ausbeute in unseren Taschen.
Wir wollten eigentlich einen netten Bummel durch die Stadt machen- denn am Sonntag kommt man da ja durch
Allerdings entdeckten wir dort Nichts, was wir nicht schon kennen würden.
Unsere inzwischen auf halb acht hängenden Mägen führten uns quasi selbsttätig zu einem Chinesen.
In dessen Fenster prangte ein Schild:
Mittagsbuffett
6,50€
Wir freuten uns, und jetzt ( hinterher) wissen wir auch, warum die "nur" 6, 50€ verlangen.
Letztlich haben wir es nicht geschafft, uns den Dom von innen anzusehen, und in der Altstadt waren wir auch nicht- aber wir hatten einen echt schönen- und leider viel zu seltenen - Nachmittag.
In Anbetracht meiner persönlichen Situation habe ich mich natürlich besonders gefreut, Jeannie JETZT zu sehen.
Genauso wie ich mich gefreut habe, Stefan am Donnerstag zu sehen.
Ihr erspart mir die Konsequenzen von Abschiedsbriefen
Ungeachtet dessen habe ich mir vorgenommen, ganz bald Jeannie morgens, verpennt, mit dicken Augen zu erwischen*fg
Show must go on..."Ich bin ich" Jeder denkt das, jeder möchte so wahrgenommen werden, wie er ist... Ein Individuum- mit eigenen Gefühlen, eigenen Gedanken, eigenen Emotionen...
Leider spricht die Realität oftmals eine gänzlich andere Sprache.
Menschen fühlen sich häufig mißverstanden, selbst von den Personen, die ihnen eigentlich am Nächsten stehen.
Mißverstanden, nicht - oder falsch- wahrgenommen, nicht respektiert. Sie fühlen sich nicht (genügend) wertgeschätzt, ihre Gedanken und Gefühle abgewertet, ihre Bedürfnisse mißachtet.
Woran liegt das?
Für mich liegt die Antwort auf der Hand:
Die wenigsten Menschen stehen WIRKLICH zu sich. Oder sie sind nicht in der Lage, sich adäquat zu äussern.
Es können nur die Bedürfnisse erfüllt, Gedanken und Gefühle richtig interpretiert und die Persönlichkeiten respektiert werden, die geäussert werden !!!!
Ich kenne viel zu viele Menschen, die zwar eine konkrete Vorstellung davon haben, was sie für sich brauchen, aber immer wieder daran scheitern , dies auch auszudrücken.
Menschen, die nicht sagen, was sie denken. Die nicht formulieren, wie sie was empfinden.Die mit den Köpfen der Anderen denken. Die sich eher nach dem "was man sollte" als nach dem "was ich brauche" richten.
Menschen, die sich emotional maskieren, um im Alltag zu überleben.
Um ja nicht anzuecken, um nicht aufzufallen, um nicht abgewiesen zu werden. Um keine Umstände zu machen, um unkompliziert zu scheinen.
Und es funktioniert.
Genau solange, bis sie feststellen, daß sie unter ihrer Maske nicht mehr als Individuum wahrgenommen werden...
Ich sage was ich denke. Ich sage, was ich fühle. Ich sage, was ich möchte. Und was ich NICHT möchte. Ich sage, was mich freut. Und ich sage, worüber ich mich ärgere.Ich sage deutlich wenn ich jemanden mag. Und ich sage auch deutlich, wenn ich wen nicht mag. Das läßt mich oftmals hart erscheinen. Vorlaut. Sicher stoße ich anderen Menschen vor den Kopf. Ich bin ganz sicher nicht Everybody's Darling. Eine Wahl zum beliebtesten Mitmenschen werd' ich wohl auch nicht gewinnen...
Aber die Qualität meiner (wenigen, bewußt ausgesuchten) zwischenmenschlichen Beziehungen hat sich in den letzten Jahren drastisch geändert.
Ich werde nämlich WAHRGENOMMEN, WERTGESCHÄTZT, RESPEKTIERT, BEACHTET- GELIEBT!
Und warum? Weil ich authentisch bin !
![]() ...So war es stets ... So ist esWenn ich nur darf, wenn ich soll,
aber nie kann, wenn ich will, dann mag ich auch nicht, wenn ich muss. Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll, und dann kann ich auch, wenn ich muss. Denn schließlich: Die können sollen, müssen wollen dürfen! Zu sich stehen...Wer nicht zu sich selbst steht, kann kein gesundes, erfülltes und glückliches Leben führen. Wer gesund, glücklich und erfüllt leben möchte, der muss dafür etwas tun.
Zu sich selbst stehen, zu seinen Gedanken und Gefühlen, zu seinem Äußeren und zu seiner Lebensgeschichte, fällt nicht immer leicht. Besonders, wenn wir mit anderen zusammen sind, unterliegen wir häufig der Versuchung, uns mit deren scheinbaren Vorzügen und Gaben zu vergleichen und dabei schlechter abzuschneiden.
Dann tun wir uns schwer, uns selber treu zu sein und orientieren uns an dem, was die anderen für erstrebenswert halten.
Gerade aber, indem wir uns den Erwartungen und Vorstellungen der anderen anpassen, verlieren wir an eigenem Profil und auch an Bedeutung für die anderen.
Zitate
Wer einen Tag glücklich sein will, der trinke! (Laotse)
Wenn wir uns von der Vorstellung lösen, Es gibt immer nur einen richtigen Weg - deinen eigenen !
Leben ist das,was passiert, Im Leben geht es nicht darum, "Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute;
![]() DU...Du hast das Recht,
deine dunklen Stunden zu durchleben und dich nicht durch billige Sprüche aus ihnen herauslocken zu lassen. Schon der Versuch ist eine Entwürdigung deiner inneren Wirklichkeit. Du bist auch deine Dunkelheit. Die Abgründe und Widersprüche gehören auch zu dir. Die Schatten geben deinem Leben Tiefe und Menschlichkeit. Wer mit dir in Beziehung tritt, sollte wissen, daß diese Seite zu dir gehört. Wer sie in dir ablehnt, hat nicht das Recht, sich deinen Freund und deine Freundin zu nennen. Manche geben dir nicht das Recht auf diese Seite in dir. Sie erwarten, daß du sie unterschlägst und das Glück vorspielst. Vielleicht haben sie weniger Angst für dich als für sich selbst, weil sie durch dich an das Unoffene in sich selbst geraten. Wenn sie darum dir helfen wollen, geschieht es nicht, um Dir zu helfen, sondern sich selbst. Selbstverständlichkeiten mal ausgesprochen...Freundschaft ist etwas Wunderbares - Freundschaft braucht keine Beschreibung, und sie fordert keinen Dank. Trotzdem ist sie nicht selbstverständlich. Freunden musst du nicht sagen, Ein Freund ist ein Mensch,
Stefan und Jeannie, ich bin froh, das es Euch gibt Und nun ist genug GELOBHUDEL |
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