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Menschen sehnen sich nach der Leichtigkeit dieses Lebens; dahintreiben, ohne zu kämpfen, da sein, ohne Hindernisse zu überwinden, Freude empfangen und empfinden, Glück, Offenheit, Zufriedenheit...
Die Leichtigkeit der Natur überträgt sich auf den Menschen. – So natürlich und so klar, so unbeschwert versucht sich der Mensch gleichzustellen, Wenn man der Umwelt des Menschen Aufmerksamkeit schenkt, wenn man sich von dem Offensichtlichen nicht ablenkt, dahinter blickt, erkennt man die Sehnsucht nach der Leichtigkeit des Seins im Detail wieder:
Mitten in der Stadt sind Parkanlagen angelegt, ein Ruheort, eine Umleitung aus dem Alltag heraus;
Menschen sitzen auf den Bänken, spazieren, schalten ab und schwimmen in einem Fluss von Gedanken erfüllt, ein Schutz vor dem ständigen Strom des Schicksals.
In einem Theater öffnet sich der Bühnenvorhang, um eine begeisternde Szene zu zeigen, verträumt; nachgespielte Wünsche in Menschlichkeit, Wunder werden in einer anderen Dimension wahr, eine Schatzkammer der Unmöglichkeit öffnet sich.
In einer Gasse musiziert ein Geigenspieler, um die Schaulustigen zu unterhalten; Musik beeinflusst Emotionen, ohne Umwege erreicht sie das Innerste, dringt tief in die Herzen, ohne Leitung, der Anker ist gesetzt und zieht Kreise.
Die Straßenlaternen werden erleuchtet, um der Dunkelheit zu trotzen; erhellen den Weg und erleichtern die Schritte, die Unsicherheit wird durch die Helligkeit gebrochen, eine klare Sicht, ohne Täuschung, ohne Irrlichter.
In einer Regenpfütze glitzert das Abendlicht, spiegelt zeitgleich die Gegenwart wider; wie sich Menschen unterhalten und amüsieren, ein gemütliches Ambiente an einem vergangenen Tag, ein Zusammentreffen von Worten und Nähe.
Ein Kind lächelt, um nicht alleine glücklich zu sein. Die Augen leuchten, frei von Sorgen, frei von Zwang und Ungeduld, ohne Hintergedanken, unbeeinflusst von falschen Eindrücken.
An einem Bahnhof wartet eine Schar von Menschen, um die Haltestelle ihres Zuhauses zu erreichen; dort zurückkehren, wo sie hingehören, Heimat wahr zu nehmen, Zuflucht; aufgeräumt an einem Ort der individuellen Entfaltung, einen Platz für sich auf der großen Welt zu finden.
Am Meeresstrand sitzt ein Liebespaar, um den Sonnenuntergang zu beobachten; gemeinsam und unersättlich nach gegenseitiger Zuwendung, genießt die Zweisamkeit in völliger Auskostung, in Liebe und Hoffnung vereint.
Eine Frau streift barfuß durch das Gras, verkörpert die Sanftheit, die Unbeschwertheit, denkt einfach an nichts, ohne Konsequenz, verliebt in die Freiheit und der ungezwungenen Hingebung.
Ein Vater schließt seine Tochter in die Arme, fest in Geborgenheit, abgeschirmt von Gefahr, gibt ihr Schutz und Halt, schenkt ihr Worte gepaart mit Wertschätzung, zaubert ein Lächeln und Freudentränen; eine unsichtbare Nabelschnur.
Ein alter Mann schwelgt in Erinnerungen, um seine schönsten Momenten nochmals zu fühlen; um nicht loszulassen, an der Freude des Daseins, an dem Wertvollsten festzuhalten, die schönsten Kieselsteine seines Lebenspfads aufzuheben.
Das Zusammenspiel von Natur und Menschen ergibt eine Perfektion in sich; eine Harmonie in unbeschwerter Realität, den Sinn und Zweck im Kleinen zu erleben, die Ruhe genießen, ohne etwas nachzurennen, dem Leben Einhalt gebieten, ohne etwas zurückzufordern, frei von unnötigem Ballast, Lücken aufzufüllen und Ecken abzurunden, die Frage nach dem warum offen halten, die Leichtigkeit des Seins in der Seele zu spüren, im Herzen zu verinnerlichen.
Einfach leben.
“Leider neige ich dazu, meine Sehnsüchte auf für mich unerreichbare Menschen zu projizieren.” Das schrieb ich vorhin- und so ist es auch. Die Objekte meiner Begierde waren in letzter Zeit immer unerreichbar für mich. Der eine nicht alltagstauglich, der andere emotional total angeschlagen und gefangen in sich selbst, der nächste wankelmütig und gebunden. Selbstgewähltes Elend- könnte man achselzuckend denken und zur Tagesordnung übergehen. Mich allerdings interessieren die Hintergründe für mein Verhalten. Wenn ich mich auf eine von vornherein aussichtslose Geschichte einlasse, muss ich mich nur bedingt darauf einlassen, mich nicht “ausliefern”- ich mache mich nicht wirklich verletzlich. Ich denke, DAS ist der Hintergrund. Das daraus resultierende ( zugegebenermaßen oberflächliche) Leid lenkt außerdem wunderbar von den WIRKLICHEN Wunden ab. Solange ich mich mit hausgemachtem, oberflächlichem emotionalen Stress zuschmeißen kann, sind die Dämonen still. Was aber passiert, wenn sich die Dinge anders entwickeln, als gedacht? Wenn ich plötzlich merke, da entwickelt sich viel mehr als das, was ich noch kontrollieren kann? Was passiert, wenn plötzlich und unerwartet echte Gefühle entstehen? Genau das ist vor 2 Jahren passiert. Plötzlich war er da- der Mann, bei dessen Blick mir die Knie weich wurden. Der, mit dem ich mich wohl gefühlt habe- einfach so, ohne viel dafür zu tun. Dabei habe ich doch genau das gelernt : Um wirklich etwas wert zu sein, musst du etwas tun. Plötzlich war er da- und er hat mir das Gefühl gegeben, ICH bin jemand. ICH bin ihm was wert. Er hat mich angesehen und er hat gelächelt- einfach so…bloß, weil ich da war. Da war so unglaublich viel Zärtlichkeit- in seinem Blick, in seinen Berührungen. Sein Lächeln hat seine Augen berührt. Er hat mit mir geschlafen und ich hatte zum ersten Mal in meinem Leben das Gefühl, er schläft mit mir, weil ich ich bin, nicht OBWOHL ich ich bin. Ich konnte das nicht. Ich konnte das nicht annehmen, nicht zulassen- und schon gar nicht genießen. Ich fühlte mich hilflos- ich war im Begriff die Kontrolle zu verlieren. Ich fühlte mich ohnmächtig und ich war misstrauisch. Ich hab’ mir eingeredet, ich wäre für ihn eh austauschbar- er wäre mit bzw. bei jeder anderen Frau genau so. Das ist eben seine Art. Oder er ist ein guter Schauspieler. Das geht genauso lange gut, wie er da Lust zu hat- und dann serviert er mich ab, weil sich ihm ‘ne bessere Chance bietet. Oder er erkennt, das er sich ein falsches Bild von mir gemacht hat. Oder ich werde ihm langweilig. Oder meine persönlichen Abgründe werden ihn früher oder später abschrecken. Oder all’ das zusammen! Ich hatte Angst. Angst davor, meiner Wahrnehmung wieder einmal nicht trauen zu können. Angst, dumm und naiv meine Seele jemandem zu präsentieren, der letztlich etwas sucht, weil er mit sich selbst nicht zurecht kommt. Ich war überfordert und ich reagierte - selbst für mich selbst – völlig unverständlich. Bis ich verstanden habe, WARUM ich mich verhalten habe, wie ich mich verhalten habe, habe ich 2 Jahre gebraucht. Ich habe ihn nicht nur zurückgewiesen, nein- ich habe ihn verletzt. Mit allem, was mir zur Verfügung stand. Ich wollte diese Gefühle nicht, ich wollte ihm nicht vertrauen und ich wollte, dass er geht. Ich wollte die Kontrolle über meine Seele zurück und ich wollte, dass er aufhört, meine Welt ins wanken zu bringen. Später kam noch dazu, dass ich seinen Kummer nicht ertragen hab’. Ihm ging’s wirklich nicht gut… und ich habe immer noch eins drauf gesetzt- ich wollte, dass er endlich wütend auf mich wird, denn wer wütend ist, leidet nicht. Nachdem ich ihn erfolgreich losgeworden bin, habe ich angefangen, mich in aussichtslose Geschichten zu stürzen. Letztlich aus dem Kopf gekriegt hab’ ich ihn nicht. Gut verdrängt hat er mich bei jeder dieser nachfolgenden Geschichten dennoch begleitet, denn im Prinzip habe ich nichts Anderes gesucht als das, was ich bei ihm bereits gefunden hatte. So schizophren wie das klingt ist es auch. Durch meinen wirklich schlimmen Liebeskummer der letzten Wochen sind mir diese Dinge erst richtig bewusst geworden. ( Deshalb schrieb ich auch- Liebeskummer ist Entwicklung und immer auch ein Stück Selbsterkenntnis) Ich war überzeugt davon, ich hab’ Alles gründlich kaputt gekriegt- und trotzdem habe ich wieder Kontakt zu ihm aufgenommen. Eigentlich wollte ich ihm bloß erklären, was vor 2 Jahren wirklich passiert ist. Ich fand, ich war ihm das schuldig, denn eine wirkliche Erklärung hat er nie bekommen. Wie sich herausstellte, war ich nicht austauschbar und er hat sich kein falsches Bild von mir gemacht. Er hat auch nicht geschauspielert. Sein Lächeln berührt seine Augen immer noch, wenn er mich ansieht… Jetzt ist es wohl an mir, Vertrauen zu lernen. Der Unterschied ist: JETZT will ich es auch... Wir haben noch einen langen Weg vor uns- aber wir haben ja Zeit. Inhalt Liebeskummer Was passiert in unserem Körper?  Ein Kloß im Hals, Tränen, die hemmungslos fließen, ein Ziehen im Bauch und Stiche im Herzen. Liebeskummer ist ein Zustand, den man so schnell wie möglich überwinden möchte. Aber wie? Ein Allerheilmittel für gebrochene Herzen gibt es nicht. Doch was in unserem Körper passiert, ist erklärbar. Wenn in unserem Bauch Schmetterlinge zu Flugzeugen werden, dann ist es aus mit dem Liebesglück und Liebesleid beherrscht unseren Körper. Doch anders als das Gefühlschaos sind die körperlichen Symptome rational nachvollziehbar. Wie das Liebesleid zu uns kommt? Laut Neurologen wird unser Gemütszustand von biochemischen Steuerungsmolekülen beeinflusst. Verlieben wir uns, schüttet unser Gehirn vermehrt das sogenannte Glückshormon Dopamin aus. Trennt sich der geliebte Mensch von uns, sinkt der Dopaminspiegel und damit auch unsere Stimmung. Leichte Depressionen treten auf. Der Liebeskummer ist da. Warum uns der Kummer die Kraft raubt? Wissenschaftler sagen, dass der Liebeskummer uns nicht nur die körpereigenen Wohlfühlstoffe entzieht, er führt auch zu physischen Reaktionen, die den Herzschmerz verursachen. Wenn wir plötzlich verlassen werden, bricht eine Welt für uns zusammen. Alles ist außer Kontrolle und wir wissen nicht, was uns in Zukunft erwartet. Innerer Stress macht sich breit. Was dann passiert, erklärt uns die Medizin: Um den Stress zu überstehen, braucht unser Körper viel Energie. Diese erhält er für kurze Zeit durch das Aufputschhormon Adrenalin, das auf Dauer von Cortisol abgelöst wird. Cortisol ist zwar schwächer, hat dafür aber mehr Ausdauer als Adrenalin und löst in unserem Körper ungeahnte Kräfte aus. Werden diese Kräfte nicht ausreichend abgebaut, was bei Liebeskummer oft der Fall ist, werden wir kraftlos. Halten die Stressphasen lange an, was in den ersten Wochen der Trennung üblich ist, so kommt es zu körperlichen Beschwerden, wie beispielsweise Schmerzen im Brustkorb. Warum wir bei Liebeskummer weinen Unsere Psyche ist einem Wechselspiel der Hormone ausgesetzt. Die neue Situation überfordert uns, löst Stress in uns aus und blockiert Geist und Körper. Die Tränen, die wir dann weinen, sind eine unmittelbare Reaktion des Körpers auf zu viel Stress. Wenn wir weinen, bauen wir diesen Stress ab. Liebe ist wie eine Droge Suchtexperten haben herausgefunden, dass Drogensucht und Liebe in denselben Hirnbereichen verlaufen. Abhängige und Liebende haben emotionale Hochs, leiden unter Schlaflosigkeit und verspüren Herzklopfen. Geht der Partner, so wird dem Körper plötzlich der Signalreiz zur Produktion von bestimmten Glückshormonen entzogen. Der Verlassene hat dann, ähnlich wie ein Raucher, dem die Zigarette weggenommen wird, Entzugserscheinungen. Der hormonelle Ausnahmezustand, dem wir beim Herzschmerz verfallen, hält nicht ewig an.Die Schmerzen klingen ab, langsam gewöhnt sich zumindest der Körper an ein Leben ohne die Droge 'Liebe'. Typische Symptome bei Liebeskummer Psychosomatische Beschwerden: Magenprobleme, Kreislaufprobleme, Schlaflosigkeit und innere Unruhe nehmen den Körper ein und machen ihn müde. Man fühlt sich zerschlagen. Leistungseinbrüche: In Beruf, im Studium oder in der Schule werden die Leistungen schwächer. Die Gedanken drehen sich im Kreis und es kommt zu Konzentrationsschwächen. Soziale Isolation: Das Interesse an anderen Menschen, gesellschaftlichen und politischen Geschehnissen nimmt ab. Abnehmende Lebensfreude: Die persönlichen Lebensziele verlieren an Bedeutung. Antriebslosigkeit und Pessimismus machen sich breit und führen auf Dauer zu Zukunftsängsten. Im Extremfall kommt es zu suizidalen Gedanken oder gar Handlungen. Aggressives Verhalten: Depressive Verstimmungen treten auf. Es kommt zu Störungen des Sozialverhaltens in Form von Kontrameinung und aggressivem Verhalten in der eigenen Familie, im Freundeskreis oder bei der Arbeit. Gestörtes Konsumverhalten: Appetitlosigkeit oder übermäßiges Essen haben extreme Gewichtsveränderungen zur Folge. Broken-Heart-Syndrom: Im Extremfall kann es zu den klassischen Herzinfarktsymptomen kommen: Starke Brust- und Herzschmerzen, Atemnot, Todesangst: Ein "Quasi-Herzinfarkt". _____________________________________________________________________________________________________________ Soweit, so gut… Es soll AUFHÖREN!!!
Manchmal begegnen Dir Menschen und Du spürst sofort, dass sie aus einem bestimmten Grund in Dein Leben getreten sind, sie einen Zweck erfüllen, Dich eine Lektion des Lebens lehren oder Dir dabei helfen, herauszufinden, wer Du bist und wer Du sein willst.
Und manchmal geschehen Dir Sachen, die Dir zwar zuerst schrecklich, schmerzhaft und unfair vorkommen, aber wenn Du darüber nachdenkst, erkennst Du, dass Du ohne die Bewältigung dieser Hindernisse niemals Dein Potential, Deine Stärke, Deine Willenskraft und Deine Liebe verwirklicht hättest.
Alles was geschieht ,hat einen Grund! …
 
... und eines Tages, wirst Du wissen, WELCHEN
In erster Linie mal mit sich selbst
Es gibt ja immer mal wieder Männer Dinge, die mich aus der Bahn werfen… Nichts besonderes eigentlich- ich wank dann ein bisschen hin- und her, pendel mich wieder aus und finde früher oder später meine innere Mitte wieder ( Wie die Steh-auf- Männchen unserer Kindheit, Ihr erinnert Euch? )
Im Moment allerdings hab ich den Eindruck, ich entwickel mich zu einer Karikatur meiner selbst…
Um bei der Steh-auf-Männchen- Metapher zu bleiben: Seit ein paar Wochen pendel ich nicht, NEIN! Es fühlt sich an, als würde sich
mein Leben in einem so genannten ”Multi axis chair” abspielen
Wirre Haare, Tränensäcke und völlig zerwühlte Bettlaken sind nur das Ergebnis durchgeheulter Nächte- und auch nur die Spitze des Eisbergs.
Viel größere Sorgen macht mir die Tatsache, das ich wieder mitten in der Nacht ausgedehnte Spaziergänge mache. Laufe, um des Laufens Willen. DAS hatte ich zum letzten Mal, als Robert gestorben ist.
Apropos Robert: Inzwischen bettel ich einen Toten an, mir bei der Lösung meines Problems zu helfen …HALLO?? Geht’s noch?
Mein Freund Stefan nannte mich ( unter anderem) dämlich und gab mir ein paar, normalerweise wirkungsvolle Tipps, die mit “Negativ-Verstärkung” zu tun haben… Hab’ ich ausprobiert, funktioniert nicht, hat’s noch schlimmer gemacht!
Und jetzt?
Ich tu’ weiterhin so, als wäre ich wie immer… Ich halte die Füße still und übe mich in Geduld. Währenddessen beobachte ich mich mit offenem Mund und wundere mich über mich selbst…
Shigata- ga- nai , wie Stefan sagen würde Oder:
Augen zu und durch….drehen!
Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt , die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man. ... Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen. ... Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten. ... Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein. ... Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste. ... Das ist wichtig. Michael Ende ... aus: MOMO 
“Was ist Gelb?" - "Gelb? Gelb ist, äh... Gelb ist das Gefühl von sonnenwarmen Steinen." - "Jemand hat mir gesagt, Gelb ist der Klang einer Querflöte." - "Nein. Sonnenwarme Steine." - "Pflastersteine?" - "Kieselsteine." Aus ‘Erbsen auf halb 6’
Eine wunderschöne Beschreibung … finde ich.
Es ist schwierig, jemandem etwas zu beschreiben, was er noch nie gesehen hat. Genauso schwierig ist es, jemanden etwas fühlen zu lassen, was er –zumindest in dieser Form- noch nicht gelebt hat.
Manchmal muss man Situationen eben nehmen, wie Situationen eben sind.
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An dieser Stelle muss ich mal etwas klarstellen:
Das Löschen meiner Accounts und Messi- Kontakte geht gegen NIEMANDEN persönlich. (Wenn ich geahnt hätte, was das für Wellen schlägt, hätte ich jede/n von Euch vorgewarnt )
Natürlich fühl ich mich geschmeichelt, dass mich offenbar einige Leute wirklich vermissen AAAAAAAAAAAAber:
Wenn ich E-Mails lese, die davon handeln, dass sich jemand “so sehr in mich verliebt” hat, dann muss ich fast ein bisschen schmunzeln.
Junx - Chat ist Chat. Entertainment für langweilige Abende. Nicht mehr, und nicht weniger
Glaubt Ihr im Ernst, wenn Ihr Kirre “kennt”, dann wisst Ihr automatisch, wer Alexandra ist ?
Ihr habt Euch allesamt ein hübsches Bild gebastelt, und nun denkt Ihr, Ihr seid verliebt Blödsinn!!
Ihr multipliziert in den Chats Eure Einsamkeit,Euer Unvermögen, Eure enttäuschten Lieben - what ever… und wenn Euch IRGENDJEMAND das Gefühl vermittelt, Euch aus Eurem persönlichen Loch holen zu können, dann projiziert Ihr Euer gesamtes Gefühlsleben auf diesen Menschen. Selbst wenn dieser Mensch bloß aus ein paar bunten Buchstaben und Smileys “besteht”.
So funktioniert es nicht.
Mal davon abgesehen, dass ich nicht- mit Niemandem- ernsthaft geflirtet habe, ist das eh unabhängig von meiner Person Alles austauschbar Ich glaube, Ihr seid einfach mit dem Begriff “LIEBE” zu leichtfertig…
Ich will Niemanden persönlich angreifen und schon gar nicht auf den Gefühlen von irgendwem herum trampeln- allerdings ist Eines sicher :
Ihr habt Euch in eine Fiktion verliebt Kirre gibt es so gar nicht, denn Kirre ist nur ein Bruchteil dessen, was Alexandra ausmacht.
…Und ALEXANDRA hat absolut KEIN Interesse - Sorry 
Dieser Song strotzt nur so vor ungerechtfertigtem Selbstmitleid.
Niemand weiß wie es ist, der böse Mann zu sein- der traurige Mann hinter den blauen Augen, keiner weiß, wie es ist, diese Gefühle zu fühlen…bla,bla.
Doch , ich weiß es… UUUUUND?? Was heißt das schon? Wissen, verstehen… na, und dann?
Gibt das dann den Jammerlotten dieser Welt das Recht, ihren selbstmitleidigen Egoismus zu leben?
Es ist einfach nur verweichlicht und selbstsüchtig sich mit seinem Leid in den Mittelpunkt zu stellen, um – ja, um was genau zu erreichen?
Verständnis für rücksichtsloses Verhalten?? Mitleid? Ein bisschen Politur für das angekratzte Ego?
Okay- meinetwegen
Irgendwo am Wegesrand steht sicher ein Mensch, der diese Aufgabe gern übernimmt Ihr müsst wahrscheinlich nicht mal lange suchen
ICH allerdings bin raus, sorry  Puuuuuuuuuuuuuuh- das war ‘ne Woche Wir haben gepackt, geschleppt,beladen,geschleppt, entladen, geschleppt, gebohrt, geschraubt, , , , und nun sind wir FERTIG!!! Für den armen,weltbesten Schwager gestaltete sich das Ganze so: Samstag morgen um 6 Uhr los, 4 Std. gefahren, angekommen, 5Std lang beladen, 4 Std zurückgefahren. Am nächsten Tag abgeladen und Alles in den ersten Stock geschleppt. Bei über 25° – es waren aber gefühlte 60°  Den Rest der Woche haben wir aufgebaut und ausgepackt. Zu zweit. Da Patrick nur Montag Urlaub hatte, ist der Gute morgens um viertel vor Vier aufgestanden , hat bis 16 Uhr gearbeitet und ist dann zu mir gekommen um mir noch meine Küche aufzubauen, Regale anzubringen, usw. Außerdem mussten wir immer noch “schnell mal” irgendwo hinfahren , um irgendwelche Kleinigkeiten zu besorgen.  Meine Schwester hat ihren Mann in dieser Woche nur noch zum schlafen gesehen. Die Kinder fragen sich bestimmt schon, wer der fremde Mann ist, der Heute da war. Trotz alledem war dieser Umzug nicht wirklich stressig. Körperlich anstrengend – besonders für Patrick- sicher. Aber nicht stressig. Alles lief irgendwie Hand in Hand und wir haben uns wunderbar ergänzt. Niemand hat rumgezickt und wir hatten sogar Spaß –also ich zumindest Das Schöne war, dass wir keinen Zeitdruck hatten. Dat Kind war bei meiner Schwester und da wunderbar aufgehoben. Also kam es auf ein paar Stunden mehr oder weniger nicht an. Patrick hatte mir versprochen, dass er meinen Umzug mit mir macht- und er hat mich nicht hängen lassen. Tolles Gefühl Ich bin solche Dinge wie Zuverlässigkeit, Zusammenhalt und Unterstützung absolut nicht gewöhnt und ich nehme das nicht als selbstverständlich. Ich habe hiermit zum allerersten Mal in meinem Leben das Gefühl, ich habe eine Familie und ich kann mich auf meine Familie verlassen. Denn auch auf meinen Sohn, meine Schwester und die Eltern meines Schwagers konnte ich zählen. Wow, ein tolles Gefühl. Danke dafür! Sah Heute zwei Seifenblasen fliegen Erinnerung an glücklichferne Kinderzeit möcht wie sie in Lüften wiegen mit ihnen schweben aus der Wirklichkeit Ich möchte schillern, möchte tanzen wie sie…auf Regenbögen ohne Müh’ möcht brechen aller Menschen Lanzen zum Mut für’ s Reich der Phantasie Ich möcht den Menschen so gern schenken ein lächelndes Gesicht, wenn sie mich sehn mich schillernd punktgenau in ihre Herzen senken sie wieder Glauben machen an Magie und Feen Möcht sie verzaubern und entzücken mit meiner zartbunten Verletzlichkeit aus unsrer nüchternkalten Welt entrücken  …für die es keine Worte gibt  Deinen Atem hören Deine Lippen spüren Deine Hände fühlen Deinen Duft riechen Deinen Herzschlag hören Deine Wärme spüren Dein Lächeln sehen In deinen Augen ertrinken… Pucker pucker Dich Dich dich sein lassen ganz dich Sehen dass du nur du bist wenn du alles bist was du bist das Zarte und das Wilde das was sich losreißen und das was sich anschmiegen will Wer nur die Hälfte liebt der liebt dich nicht halb sondern gar nicht der will dich zurechtschneiden amputieren verstümmeln Dich dich sein lassen ob das schwer oder leicht ist? Es kommt nicht darauf an mit wie viel Vorbedacht und Verstand sondern mit wie viel Liebe und mit wie viel offener Sehnsucht nach allem - nach allem was “du” ist Nach der Wärme und nach der Kälte nach der Güte und nach dem Starrsinn nach deinem Willen und Unwillen nach jeder deiner Gebärden nach deiner Ungebärdigkeit Unstetigkeit Stetigkeit Dann ist dieses dich dich sein lassen vielleicht gar nicht so schwer (Erich Fried) … ungeheuer aufregend, etwas zu tun, ohne zu wissen, weshalb man es tut - und noch aufregender ist es, sich etwas vorzunehmen, ohne zu wissen, was am Ende dabei herauskommen wird.  Tja, wer hat im Leben nicht mal die ein- oder andere Chance verpasst?! Häufig hindern uns unsere Zweifel. Oder unser Anspruchsdenken. Unsere Erfahrungen. Unsere Ängste, die uns lähmen- bis hin zum Atemstillstand. Um eine Chance zu erkennen, braucht man eine zweite: Sie zu sehen!! Wie oft haben wir schon gedacht: “Ach hätte ich doch nur…. wenn ich doch bloß” Manchmal gibt es keine andere Möglichkeit, als die persönliche Chance ziehen zu lassen. Weil das Leben es so erfordert. Weil die persönliche Entwicklung das nötig macht. Verpasste Chancen… damit kann so vieles gemeint sein: Das Jobangebot in der fremden Großstadt, der um Hilfe bittende Bruder, ein klärendes Gespräch mit der Mutter, nicht gelebte Beziehungen…. Woher weiß man, ob eine verpasste Chance TATSÄCHLICH eine Chance war? Ist es nicht eher so, dass man mit einer Situation wie sie ist, unzufrieden ist- und dann glaubt, wenn man bestimmte Dinge anders gemacht hätte, wäre alles besser geworden? Vielleicht ist das so….vielleicht ist es auch Anders. Sollte man nicht besser nach vorn schauen und sich Ziele setzen? Sich bietende Chancen ergreifen, statt den Verpassten nach zu trauern? Es ist sicher hilfreich zu verstehen, warum man (vermeintliche) Chancen verpasst hat. Um mit sich ins Reine zu kommen. Um künftige Chancen als solche zu erkennen. Um (vermeintliche) Fehler nicht zu wiederholen. Aber verpassten Chancen hinterher trauern? NEIN! Der meiste Schatten in unserem Leben rührt daher, dass wir uns selbst in der Sonne stehen. 
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